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Freitagsnachrichten


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#1 Johannes DerTäufer

Johannes DerTäufer

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Geschrieben 01. Dezember 2007 - 17:15

Diese Woche fällt das Infoblatt wieder etwas knapper aus.
Zu vermelden ist diese Woche nur, dass die Tests nach Plan laufen, nun mit den Tests der Übersetzungen beginnen und dass der Zeitplan eingehalten werden soll.
Der Release ist also weiter für Mitte Dezember geplant.
Weiterhin informiert Goa über Änderungen an ToA und erzählt über Hibernia.
Der Text des Infoblattes findet sich wie gewohnt in den Antworten hierauf oder auf den Chroniken.
<Ecce Agnus Dei>
Johannes DerTäufer
Ordensbruder und Videosammler im Ruhestand

#2 Johannes DerTäufer

Johannes DerTäufer

    Eremit

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Geschrieben 01. Dezember 2007 - 17:23

[30-11-2007]Freitagsnachrichten

Diese Woche befassen wir uns mit den Fortschritten der Tests für die Version 1.89 sowie mit den vielen wichtigen Änderungen, die an den Trials of Atlantis-Zonen vorgenommen werden. Schließlich erzählen wir euch noch die neuesten Abenteuer von Maedhbh der Malmerin. Ist diese Mission ihre letzte ? Die Entscheidung darüber liegt in eurer Hand…

Neuigkeiten zu den Tests der Version 1.89

In dieser Woche haben wir unsere Tests wie gewohnt fortgesetzt. Unsere Teams haben die inhaltliche Überprüfung der Server auf Fehler abgeschlossen. Die Fehler, die zurzeit noch nicht behoben sind, dürften in den nächsten Tagen behoben sein. Der nächste Schritt ist das Testen der Inhalte für die lokalisierten Clients. Wir gehen davon aus, dass wir die ursprünglich geplanten Termine einhalten können, wenn keine unvorhergesehenen Probleme auftreten.

Wir werden euch in den nächsten Freitagsnachrichten über die Fortschritte dieser Tests auf dem Laufenden halten.

Neuigkeiten zur Version 1.89 in Trials of Atlantis

Die Magie von Atlantis wird im Laufe der Zeit schwächer. Nach dem Erscheinen der Sphinxen, die den Helden des Reiches Artefakte und Meisterstufen anbieten, hält Atlantis für Helden, die das Universum erobern wollen, noch so einige Überraschungen bereit.

Fast alle Geheimnisse, die von schwächeren Kreaturen geschützt werden, sind inzwischen einfacher zu beschaffen. Die Schätze dieser Kreaturen können jedoch nur gefunden werden, wenn mindestens ein Mitglied der Gruppe es noch nie zuvor versucht hat.

Uralte Djinn, die Afrits, die einst von den Atlantern verbannt wurden, haben einen Weg gefunden, in ihr Land zurückzukehren. In ihrem Gefolge kamen seltsame Elementare, die einige der verlorenen Schätze an sich bringen wollen. Diejenigen, die es erfolgreich wagen, sich ihnen zu stellen, werden wahrscheinlich die Belohnungen erhalten. Jeder Afrit besitzt eine andere Macht : Einige von ihnen können von ein oder zwei mächtigen Abenteurern besiegt werden, andere erfordern möglicherweise eine kleine Gruppe, während sich dem Meister-Afrit nur gut organisierte Gruppen nähern sollten.

Wenn ihr euch diesen Kreaturen stellt, erhaltet ihr womöglich Beute und Essenzen, an denen der sogenannte "Trogo Zontanos Mageia" interessiert ist, den ihr in der Nähe der Häfen Stygia (Albion), Volcanus (Midgard) und Aerus (Hibernia) antreffen werdet. Als Gegenleistung bietet euch diese Kreatur möglicherweise Beute aus einer Artefakt- oder Meisterstufenbegegnung an. Aber Vorsicht : Auch wenn ihr sagt, welche Beute ihr wählt, bedeutet das nicht unbedingt, dass ihr sie auch bekommt.

Diejenigen, die bereits Begegnungen in Atlantis abgeschlossen hatten, konnten keine Beute mehr machen (da sie diese bereits hatten). Ab jetzt werden sie wieder die Möglichkeit haben, einige der Schätze von Atlantis wiederzubeschaffen.

Alle Details findet ihr in den Patchnotizen zur Testversion. Nächste Woche berichten wir über die Änderungen an der Benutzeroberfläche.


Hintergrundtext Hibernia : Maedhbh und die 12 Verbannten

In Hibernia wird keine Strafe mehr gefürchtet als das Exil. Nicht mehr an Ritualen teilnehmen zu können, aus dem Reich verbannt zu sein, von der eigenen Familie ignoriert und von den Kundschaftern gejagt… Das ist die ultimative Bestrafung. Selbst der Reisigmann, ein aus Reisig gefertigtes Götterbildnis, das bei der Verbrennung von Verbrechern verwendet wurde, war nicht so gefürchtet.

Die Hibernier sind ein hartes Volk. Sie glauben nicht an das Paradies, sie glauben nicht an das in Albion verbreitete Gewäsch von Erlösung und auch nicht an die vielen verschiedenen Götter Midgards.

Aber sie glauben, dass die Aussicht, für immer aus der Gemeinschaft der Menschen und Kreaturen Hibernias verbannt zu werden, erschreckend ist, als würde man in einen Brunnen geworfen und vergessen oder bei lebendigem Leibe begraben.

Es waren zwölf. Zwölf Verbannte, aus Hibernia ausgestoßen. Sie waren Mörder, Lügner, Diebe... Da war Concobhar, den man auf frischer Tat ertappt hatte, als er den Loughwölfen der Region Mag Mell grausame Qualen antun wollte. Da war Darragh, ein Sylvaner, der im Namen einer rebellischen Sekte viele andere Sylvaner getötet und sogar einen Baum zerstört hatte. Da war Caoimhín, ein 12-jähriger Junge, der den Onkel getötet hatte, bei dem er aufwuchs. Und dann war da noch Darren, der Lurikeen, der die Bauern von Tir na mBeo monatelang terrorisiert hatte, bevor man ihn fasste und vor Gericht stellte. Da war Breandan, der Thronanwärter, der versucht hatte, den Thron vorzeitig an sich zu reißen, während der König unterwegs war, und ganze fünf Minuten lang über Tir na nOgh geherrscht hatte, bevor die Wachen sich entschlossen, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Da waren auch noch andere, deren Verbrechen längst vergessen waren, die aber noch immer die Bestrafung erlitten.

Bis zu diesem Tag. Angeführt von Maedhbh, der standhaften Malmerin, einer berühmten und angesehenen Kämpferin (aber mittelmäßigen Köchin), kamen die Verbannten Hibernias vereint aus ihren elenden Hütten hervor, die über das von den drei Reichen umkämpfte Gebiet verteilt waren. Verdorben, verdammt und vom Glück verlassen, hatten sie nichts mehr zu verlieren.

Straferlass und Rückkehr in die Heimat. Das versprach ihnen Maedhbh als Gegenleistung für ihre Teilnahme an einer gefährlichen Mission im Herzen des Minotaurenlabyrinths, mit der sie alles Böse und alle Gewalt tief in ihren Herzen wettmachen würden. Sie wusste mit Sicherheit, dass sie, unter gestöhnten Flüchen im Regen, in ihren Untergang marschierten, geduckt und bewaffnet mit rostigen Schwertern, welche schon viele Leben genommen hatten.

Im Kopf hatte sie alles durchgeplant. Die Schiffsreise, das Vordringen auf die Insel Agramon, mitten in den Regimentern Albions, über die geheimen Orte, die Morkoz, der verbannte Minotaurus, kannte. Zumindest ein Geplänkel an Nurizanes Kreuzung. Danach, mit den Überlebenden, Rache an einer Gruppe aus Albion, die das Relikt Bulent Bora in ihren Besitz gebracht hatte. In der Nacht zuvor hatte Maedhbh eine Vision von Laresh gehabt, die unauslöschlich in ihr Gedächtnis gebrannt war. Der Gott hatte zu ihr gesprochen.

"Maedhbh, meine treue Maedhbh, du tapfere Kämpferin… Die Stunde des Opfers ist gekommen. Es gibt einen sicheren Weg zum Sieg über Albion und Midgard. Bring das Bulent Bora in deinen Besitz. Seine Macht ist groß. Einige Menschenleben werden sie noch stärken. Wenn du das Relikt in deinem Besitz hast, lass es dein Handeln inspirieren. Du wirst bald feststellen, dass niemand dich bei deiner gerechten Rache aufhalten kann. Vor allem aber musst du unbarmherzig sein. Nein, sag nichts ! Denke nicht ! Hör einfach zu : Dein Vater und deine Mutter sind hier bei mir im gesegneten Reich. Tu, was ich dir sage, und du wirst bald bei ihnen sein."

Maedhbh hatte die schmerzliche Erwartung in den Augen ihrer Eltern gesehen, die hinter der verschwommenen Gestalt des Laresh standen. Genau in diesem Augenblick wies ihr Herz ihr den Weg. Die Malmerin, noch immer in Trance, hatte gehört, wie der Gott die genauen Truppenbewegungen aller Länder beschrieb, die sich genau zu dieser Zeit auf der Insel Agramon und darunter sammelten."

Als sie erwachte, wurde ihr das Ziel der Mission klar. Die letzte Stunde der Schlacht nahte und ihre Aufgabe bestand darin, das Relikt Bulent Bora wieder in die Hände zu bekommen. Wahrscheinlich würde es notwendig sein, die Leben der Verbannten zu opfern, um die Macht des geheiligten Relikts nutzen zu können. Maedhbh würde ihnen zur richtigen Zeit einen schnellen Tod gewähren.

"Umso besser", dachte Maedhbh. Es war besser, sie starben, ohne darüber klagen zu können, dass das Versprechen eines Straferlasses nicht gehalten worden war. Sie hatte es kühn dem König vorgeschlagen, doch ohne Erfolg.

Im Reich Hibernia kehren die Sylvaner niemals zu der Bestrafung für diejenigen zurück, die Bäume gefällt haben.



Wir wünschen euch viel Erfolg, wenn ihr euer Reich tapfer verteidigt und währenddessen auf die nächsten Freitagsnachrichten wartet. Nächsten Freitag werdet ihr einen besonderen Hintergrundtext lesen können, in dem sich unsere drei Helden in einem gnadenlosen Kampf im Herzen des Labyrinths wiederfinden. Es wird an EUCH sein zu entscheiden, wer aus diesem Kampf siegreich hervorgehen soll. Bis nächste Woche !
<Ecce Agnus Dei>
Johannes DerTäufer
Ordensbruder und Videosammler im Ruhestand



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